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Unternehmer setzt sich für Menschenrechte in Indien und Südasien ein


21.10.2015 ­ Andrew Chalmers ist Vorsitzender eines in Großbritannien ansässigen Software-Unternehmens, rennsportbegeistert und Menschenrechtsaktivist. Er gründete ein Team, das die Botschaft der Menschenrechte in Indien und Südasien zu 100 Millionen Menschen brachte.

Im Jahr 2007 wurde Andrew Chalmers auf die Initiative Youth-for-Human-Rights aufmerksam und gründete ein Team, das als Racing 4 Human Rights bekannt wurde. "Autorennen machen Spaß", sagt er, "aber durch den Aufbau dieses Teams konnten wir es auch zu etwas aufbauen, das einen Unterschied bewirkt und junge Menschen mit der Botschaft für Menschenrechte erreicht."

Aufgewachsen in England, wurde Chalmers an eine faire und gerechte Gesellschaft gewöhnt. "Selbstverständlich gibt es auch bei uns Probleme", sagt er, "aber England bietet eine relativ sichere Umgebung, im Vergleich zu jeden anderen Ort an dem ich gewesen bin. Ich reise ziemlich viel und man entwickelt ein Gefühl der Sicherheit, zu wissen, dass man immer nach Hause nach England zurück kommen kann."

Es war dieser Hintergrund und sein eigener angeborener Sinn für Gerechtigkeit, der Chalmers dazu bewog, ein Koordinator auf freiwilliger Basis für Youth-for-Human-Rights in Indien und Südasien zu werden, nachdem er über sein Unternehmen in den frühen 2000er Jahren nach Indien kam. Die Zustände, die er dort vorfand, hatten enormen Einfluss auf ihn. "Es waren das Unrecht, die Ungerechtigkeit der Gesellschaft", erinnert er sich, "das Ungleichgewicht des Reichtums und der Rechtlosigkeit. Und es gibt nichts, wohin man sich wenden kann wegen der ungeheuren Ungerechtigkeit der Polizei. Ich ging nach Indien und profitiere von diesem Land. Ich gebe Menschen Arbeitsplätze, aber wie gebe ich etwas zurück? Es war einfach ein zu großes Ungleichgewicht zwischen dem, was ich in England hatte und was die Menschen dort haben."

Chalmers nahm die Herausforderung an, die Lage der Menschenrechte in der Region zu verbessern, indem er die Menschen für die Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen sensibilisierte. "So oft sind sich die Menschen nicht bewusst, dass sie überhaupt Rechte haben", sagt er. "Dadurch, dass sie ein Verstehen ihrer Rechte bekommen haben, machen sie einen bedeutenden Schritt nach vorne."

In Indien beginnend, informierte Chalmers die Polizei sowie die nationalen Menschenrechtsgremien auf die Ausbildungsmaterialien, die von United for Human Rights ­ Vereint für Menschenrechte, herausgegeben wurden "und einer nach dem anderen sagte, ´wir möchten Ihre Materialien, weil sie so klar kommunizieren.¸ Es war eine perfekte Partnerschaft" sagte Chalmers. "Wir gaben ihnen die Materialien, die sie so sehr brauchten und die in Indien fehlten. Sie hatten die Kommunikationskanäle, die Beziehungen und die Menschen, mit denen sie zusammen arbeiten, um die Botschaft über die Menschenrechte bekannt zu machen."

Um die Kampagne in ganz Südasien bekannt zu machen, gründete Chalmers eine interaktive Online-Gemeinde. Hunderte von Mitgliedern veröffentlichen Nachrichten über ihre Menschenrechtsveranstaltungen, machten anstehende Aktivitäten bekannt, stellten Fragen, tauschten Informationen aus und erfahren, was andere junge Menschenrechtler machen. Die Website erweiterte die Reichweite des Programms in Indien und hatte zur Folge, dass in Bangladesch, Nepal und Pakistan die gleiche Initiative gestartet wurde.

"Einer unserer größten Gewinne war, dass wir die Unterstützung von Partnern bei der Ausbildung der Menschenrechte von 10.000 Polizisten im Bundesstaat Madhya Pradesh erhalten haben. Das bedeutet, dass dies alle Polizeikadetten dieses Staates waren, die in diesem Jahr aufgenommen wurden", sagt Chalmers. "Dies wurde von der Nationalen Menschenrechtskommission Indiens unterstützt, die sehr eng mit der Polizei zusammen arbeitet." Umfragen, die vor und nach dieser Aktion durchgeführt wurden, zeigen eine komplette Umkehrung in der Einstellung der Kadetten, mit der sie auf dem Programm gestartet sind. Sie konnten nun ihre Verantwortung sehen, die sie in Bezug darauf haben, die Rechte der Menschen zu schützen, denen sie dienen.

Das gleiche geschah mit dem Militär. Ein Bataillon der indischen Armee nutzt die Materialien Youth for Human Rights in ganztägigen Camps, die sie in abgelegenen Dörfern in Kaschmir haben. Der Schwerpunkt liegt darauf, Dorfbewohner zu lehren, dass sie das Recht auf Leben, Redefreiheit, Freiheit von Folter und das Recht auf Bildung und Gleichheit haben. Konzepte, die sie nie vorher hatten.

"In den vergangenen fünf Jahren haben sich die Bedingungen die Menschenrechte in Indien grundlegend verändert, und wir haben dabei eine wichtige Rolle gespielt", sagt Chalmers. "Wir haben die Botschaft der Menschenrechte zu 100 Millionen Menschen gebracht. Es ist ein wichtiges Programm. Es ist so wichtig für die künftigen Generationen, und es wird zu einer Grundlage für die nächste Zivilisation."
Die Kampagne zur Förderung und Bekanntmachung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wird in großem Stile von der Scientology Kirche International gefördert.

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